#23 Ladezeiten-Optimierung: Was bringt Google Pagespeed Insights? (feat. Pascal Horn)

Google Pagespeed-Insights: Sollte man die Messgrößen von Google berücksichtigen oder kann man sie vernachlässigen?

Ladezeiten-Optimierungs-Profi (was für ein Wort :D) Pascal Horn hat seine ganz eigene Meinung zu diesem Thema. Pascal ist der Betreiber von nextlevelseo.de und Angestellter bei der vioma GmbH. (Er und Fabian betreiben übrigens auch den SEO-Podcast „418 Teapodcast).

Pascal gibt zahlreiche Tipps, wie auch ein Nicht-Techie Websites (WordPress) optimieren kann.

Caching Plugins

Bei WordPress gibt es zahlreiche Plugins. Für Einsteiger, die wirklich nichts falsch machen wollen, empfiehlt sich das Plugin WP Fastest Cache. Plugins, die mehr Feinheiten und Tuning anbieten, sind z. B. Autoptimize (kostenlos) und WP-Rocket (kostenpflichtig). Besondere Vorsicht ist bei der Komprimierung von CSS- und Java-Skript-Dateien geboten – diese Optionen können schnell zu fehlerhaften Darstellungen auf einer Website führen. Das solltest du unbedingt ausführlich testen!

Bilderkomprimierung

Mit dem Plugin EWWW Image Optimizer können Bilder automatisch komprimiert und auf eine bestimmte Größe reduziert werden. Das kann zu deutlichen Verbesserungen der Ladezeiten führen – also unbedingt nutzen! Als Alternative ist das Plugin ShortPixel Image Optimizer zu empfehlen. Beide Plugins bieten eine kostenlose Grundfunktion an, um die volle Power zu haben, muss allerdings bezahlt werden. Bei ShortPixel hast du zudem die Möglichkeit, Lazy Loading zu aktivieren. Das bewirkt, dass die Bilder erst geladen werden, wenn sie im sichtbaren Bereich des Browsers sind, was ebenfalls zu deutlich besseren Ladzeiten führen kann.

Webhoster

Ein guter Webhoster ist das A und besonders das O bei einer Optimierung. Liegt deine Website auf einem billigen Shared Hoster (du teilst dir den Webhoster mit zig anderen Websites), kann das schnell zu schlechten Ladezeiten führen. Spare daher nicht am falschen Ende! Wir empfehlen Pure-Host.de oder timmehosting. Beide Anbieter sind zwar nicht günstig, bieten aber Hosting-Pakete mit modernen Standards an, die jeder Website einen extra Boost geben können!

Themes

Es gibt Millionen von WordPress-Themes – möchtest du dich nicht stundenlang mit deren Optimierung auseinandersetzen, solltest du gezielt nach bereits Pagespeed-optimierten Themes Ausschau halten. Wir empfehlen z. B. das Astra Theme oder das Genesis Framework. Noch ein Tipp: Installiere nicht zu viele Plugins auf deiner WordPress-Website. Je mehr „Anhang“ eine Website hat, desto länger können die Ladzeiten dauern. Mit dem Plugin P3 Profiler kannst du untersuchen, welche Plugins besonders Hardware-hungrig sind und Ladezeiten verschlechtern.

Tools zur Messung von Ladezeiten:

Laut Pascal sind die Empfehlungen von Google Pagespeed-Insights sehr gut, um die Ladezeiten der eigenen Website zu optimieren. Für Pascal ist das Tool von Google das Beste zur Ladezeitenmessung und Optimierung.

Neben dem besagten Pagespeed-Insight von Google gibt es noch einige Alternativen, wie:

Hier solltest du immer darauf achten, wo der Server zur Messung sitzt. Ist dieser in einem anderen Land oder gar auf einem anderen Kontinent, können sich die Ladezeiten automatisch verschlechtern.

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