#30 Anti-Ranking-Guide (SATIRE 🤡) | Farbentour-Podcast

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Der Anti-Ranking Guide – mit diesen Tipps bleibt dir die TOP 10 auf ewig erspart

Seien wir mal ehrlich: Wir SEOs haben schon ein langweiliges Leben, immer ranken unsere Seiten und die unserer Kunden auf Platz 1, wir können uns vor Reichtum kaum retten, Google zu verstehen ist für uns ein leichtes Spiel – das ist doch langweilig. Mit diesen Tipps wird es wieder spannend für dich und deine Kunden. Setzte die folgenden Anti-SEO-Hacks ein und du kannst Goodbye zu guten Rankings sagen und die Suchmaschinenoptimierung wird wieder zum Abenteuer:

Die Klassiker-Tricks

Fangen wir mit den Basics an. Du bist (mal wieder) zu so hart umkämpften Keywords wie „Private Krankenversicherung“, „Kontovergleich“ und ähnlichen uneinholbar auf Platz 1 gelandet und langweilst dich? Kein Problem: Baue die Keywords exzessiv ein – eine Keyword-Dichte von 10% ist hier sehr empfehlenswert. Am besten platzierst du unten auf der Seite ganz viele Keywords und Synonyme dazu mit weißer Schrift auf weißem Hintergrund – schließlich willst du Google beeindrucken und nicht deine Besucher.

Suchintention außen vor lassen

Google versteht immer besser, was der Nutzer haben will, wenn er einen Suchbegriff eingibt (Nutzer-Intention) und lässt Seiten entsprechend gut ranken, wenn diese die Nutzerintention treffen. Das ist deine Chance: Mach doch einfach das Gegenteil und lasse die Nutzer auf deinen Seiten mit großen Fragezeichen zurück. Jemand will einen informellen Artikel zur Behandlung von Kopfschmerzen haben? Dann erschlage den User auf deiner Seite mit zig Produktangeboten und absolut inhaltsleeren Satzhülsen, damit er schreiend seinen Kopf gegen die Tischkante schlägt. That´s life!

Billigen Content einkaufen, der nicht für Besucher geschrieben ist

Der Mensch liebt Herausforderungen – lass deine Texte einfach mal von einem Austauschstudenten schreiben, der erst seit 2 Wochen die deutsche Sprache lernt. Es wird zum einen sehr günstig für dich werden und im gleichen Atemzug werden deine Leser nur Bahnhof verstehen. Prima!

Linkaufbau on Steroids

Schon vergessen? Beim SEO brauchst du Links, Links und noch mehr Links. Warum nicht in die Steinzeit zurückgehen und ein Private Blog Network (PBN) aufleben lassen und dann mit massig exakten Ankertexten auf deine wichtigsten Seiten verlinken? Dafür wird dich Google ganz sicher lieben … NICHT!

Oder noch besser: Hast du schon mal etwas von Blogkommentaren oder Webverzeichnissen gehört? Das ist der heiße Shit im Web – kommentiere möglichst sinnfrei so viele Blogs wie es nur geht (die meisten Blogger werden dich dafür sicher vergöttern) und trage dich in so viele Verzeichnisse ein, wie es nur geht. Besonders RSS-Verzeichnisse sollen der letzte Schrei und State of the Art sein.

5.000-Wörter-Regel beachten und konsequent umsetzen – also wirklich konsequent

Richtig gelesen – jede Seite, auch die Kontakt-Seite oder das Impressum brauchen mindestens 5.000 Wörter. Google und deine Besucher werden begeistert sein von deinem Geschwafel. Du wolltest doch bestimmt schon immer einen kleinen Sci-Fi-Roman in dein Impressum einbauen oder, noch besser, eine Abhandlung über das komplizierte Paarungsverhalten von Bärtierchen schreiben – jetzt hast du auf jeder Unterseite deiner Website die Chance, dich mal so richtig auszutoben.

Der Lass-sie-doch-warten-Trick

Lange Ladezeiten sind der Hit – die Google-Bots, aber auch deine Besucher können sich beim Warten noch einen leckeren Kaffee zubereiten und wenn sie wieder zurück sind, ist deine Website evtl. geladen – oder auch nicht. Hilfreich sind hier besonders Bilder – richtig große Bilder. Unter 25 MB pro Bild geht da gar nichts. Am besten 50-100 Bilder pro Unterseite. Das dürfte jede Interverbindung ins Schwitzen bringen. Profis deaktivieren noch das Caching auf ihrer Website, binden möglichst viele Ressourcen ein, die extern geladen werden müssen und setzen überall noch Videos ein, die die Ladzeiten zusätzlich in die Höhe treiben.

Der Halte-die-jungen-Kids-von-deiner-Website-fern-Trick

Die ganzen jungen Menschen, wenn ich die schon sehe, wie die mit ihren Smartphones das Web durchstöbern – Igitt! Die willst du doch bestimmt nicht auf deiner Website haben. Kein Problem: Vermeide es, dass deine Website mobil responsiv ist, sich also an den Bildschirm anpasst, sondern achte darauf, dass sie immer gleich groß bleibt wie 1995, yeah! Durch die Google Mobil First Regel wird deine Website dann so richtig an Rankings verlieren.

Der Da-war-doch-was-Trick

Einmal optimieren reicht schon aus und dann am besten vergessen, dass da eine Website existiert. Kümmere dich nicht um Konkurrenz und monitore auch nicht deine Website, so werden gute Rankings unmöglich sein – super! Und wenn du doch aus Versehen gute Rankings erreichst, wird dich die Konkurrenz früher oder später bestimmt einholen.

Nur nach Schema F optimieren reicht

Das OnPage Analyse-Tool XYZ leuchtet grün und du hast damit scheinbar alles richtig gemacht. Jetzt heißt es Füße hochlegen und *** schaukeln. So vermeidest du es meisterlich bessere Rankings zu erreichen.

Den kompletten Content in den Title Tag

Danke an Gerald Steffens für diesen Tipp: Stopfe einfach mal den Title Tag mit dem kompletten Content der Unterseite voll.

Die absoluten Mega-Hacks

Sperre Suchmaschinen über die Robots.txt aus und setze vorsichtshalber alles auf noindex. Oder ganz kreativ: Lass‘ deine Website auf einem altmodischen System laufen, das keine Suchmaschine versteht, wie z. B. Flash.

So, wenn du dich ab jetzt streng an diese Tipps hältst, solltest du wieder Nervenkitzel bei der Optimierung verspüren. Viel Spaß damit!

P. S. Alles nur Satire.

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